Kotezicken

Die genaue Entstehung des Ortsnamens ist bis heute nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich ist er als "Gehau" (mundartl. "Kho") an der Zicken zu verstehen. Solche Verhaue legten die ungarischen Grenzwächter zum Schutz gegen feindliche Angriffe vom Westen her an. Der ungarische Name soll "Saroszeg" gewesen sein. Der Name "Zicken" leitet sich vom ungarischen "Szeg" (schlammige, sumpfige Stelle) ab.

Urkundlich erwähnt wird Kotezicken erstmals im Jahr 1469; die erste Besiedlung erfolgte jedoch vermutlich durch die Illyrer und Kelten, wie eine freigelegte Grabkammer am nordöstlichen Ausgang des Ortes beweist. Zunächst von Kleinadeligen bewohnt, wurde der Ort im 15. Jh. von den Erdödys erworben. Die röm. kath. Kirche des Ortes dürfte bis 1654 zu Großpetersdorf gehört haben. Seither ist sie der Pfarre Mischendorf angeschlossen. Die Volksschule wurde 1951 neu gebaut.

Der Ort ist ein typisch burgenländisches Straßendorf. "Neudörfl", ein Teil des Ortes westlich des Mühlbaches, erscheint fast wie ein eigener Ort. 

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Josef Steiner
Ortsvorsteher Kotezicken

Tel.: 0664/8427856
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